Verbrannter Schnee gibt keine Asche
Eine Hommage an den Bregenzer Künstler und Original Wif Kofler
2022 ist die Künstlermonographie „Verbrannter Schnee gibt keine Asche“ über den Bregenzer Künstler, Bau- und Kunstschlosser Wilfried Kofler erschienen.
Das Sammelwerk in dem sich Fotografie- und handgeschriebene Textdokumentationen finden, spürt dem vielschichtigen Schaffen des Bregenzer Originals Wilfried „Wif“ Kofler (1949-2017) nach und lässt tief in seine Seele blicken.
Der Künstler, Bau- und Kunstschlosser machte vor allem in den Jahren zwischen 1980 und 2000 mit seinen gesellschaftspolitisch motivierten Aktionen auf sich aufmerksam.
„Ein Schelm, ein Philosoph, ein Widerständler, ein Moralist, ein Könner, ein Humorist, ein Schalk, ein Kraftmensch (Schlosser!), ein Eisenbieger, ein Meister, eine Samtpfote, einer, dem es ernst war (kein Finsterling): Und nicht etwa von allem ein bisschen, sondern alles in einem letztlich ganz großen Ganzen. Der bislang stärkste Impuls des Jahres 2022 war für mich die Begegnung mit Wilfried Kofler. Obwohl sie nur in Papierform möglich war, wirkt sie gewichtig wie Mühlsteine (S. 15 – 49: obertolle Fotoserie!), komplex wie ein Knoten im Metallgeländer (S. 77 – 111: come and see!), unakademisch wie ein Wasserhahn am Lichtmast (S. 51 – 77: unvergessen!) und luftig wie ein geschmiedetes Mobile im Garten (S. 12). Einer, der seinen Lebensraum, vorab die Stadt Bregenz, als Spielraum verstanden und damit viel zu dessen Lebenstauglichkeit wie auch Lebenswürdigkeit, mehr noch: Liebenswürdigkeit beigetragen hat.“
Peter Natter, Lektor, Philosoph, Autor
Als Herausgeberin der Künstlermonographie zeichnet Gabriela Lamprecht, die Tochter des Künstlers, verantwortlich – als Verleger der in Wien und Vorarlberg lebende Künstler Albert Allgaier.
Fotografie: Romain Mader
Erschienen im B*ks Verlag, Wien








